Linz
Über Linz haben wir vieles im Vorfeld gelesen. Von positiver Entwicklung für den Tourismus bis ewig bleibende Stahl- und Industriestadt. Wir meinen das zweite ist uns geblieben. Als wir von unserem Camping am Pichlinger See mit den Fahrräder durch die Voestalpine-Stahlwerk-Areal fuhren, war das trotzdem sehr eindrücklich. Die frisch gewalzten Plattenrohlinge waren so heiss, dass die Hitze auch im näheren Umfeld von 15m noch zu spüren war. Über den Platten flimmerte die Luft wie eine Teerstrasse im heissesten Sommer. Im Bild sieht man die frisch gewalzten Plattenrohlinge im Freien für die Abkühlung.
Die Fussgängerzone im Altstadtviertel war OK aber mehr nicht. Fein und deftig gegessen haben wir im Stiegl-Klosterhof.
Wir übernachteten auf dem Camping Linz am Pichlingersee. Der Camping war sehr gut eingrichtet und hat auch für unser FZ schöne Stellflächen. Wir haben auch gleich zwei benützen dürfen
. Leider ist die Autobahn A1 wenige 100 Meter weg und somit war ein ewiges Autorausches zu hören.
Der Pichlingersee ist ein künstlich angelegter Badesee mit einer rundherum schönen Grüngürtel für die Vogelwelt. Jedoch dürfen an dieses Erholungsgebiet keine Hunde mitgenommen werden. Solche Verbote sind für uns überhaupt nicht verständlich.
Mehr kann man fast nicht verbieten! Nicht mal mit dem Fahrrad darf man fahren. Schade!
Die Reise ging nun weiter der Donau entlang bis nach Melk. Hier befindet sich das mit 320m Länge grösste Barock-Gebäude Österreichs — die Stift Melk.
Ein Bild der Stiftskirche mit dem Hochaltar. Viel, viel Gold und farbige Fresken bis in die Kuppel hoch. Die Eindrücke erschlagen einem fast.
Krems
Von einer in Krems gebürtigen Informationsquelle (mein Nachfolger bei der armasuisse) wurde uns empfohlen auch Krems zu besuchen. Unser «Hüsli» konnten wir auf dem grosszügigen Stellplatz Weingut Rosenberger platzieren.
Am Abend haben wir uns mit der «Informationsquelle»
zum Essen verabredet. Mit Dan-Raul mit seiner Frau Andra und dem jüngsten Töchterlein Fina haben wir einen sehr gemütlichen Abend in der naheliegenden Pizzeria Giovanni verbracht. Danach verköstigten wir uns noch diverse feine Weine vom Weingut Rosenberger, da gerade die offenen Kellertüren statt fanden. www.rosenbergerwein.at
Am nächsten Tag haben wir noch Krems und das Benediktiner-Kloster Göttweig besucht. Die Aussicht vom Klosterhügel ist grandios.
Mehr Bilder findest Du in der Bildergalerie.
Am nächsten Tag haben wir uns noch mit speziellem Wein aus dem Weingut Rosenberger eingedeckt. Danach haben wir uns auf die kurz Strecke nach Wien aufgemacht.
Wien
Noch weit vor Wien hat der Verkehr spürbar zugenommen. Mit 1,9 Mio. Einwohnern kann man nichts anderes erwarten. Die dreispurige Autobahn war auf allen Linien voll. Unser programmiertes Ziel war ein Camping-Platz östlich von Wien. D.h. wir mussten ganz Wien umfahren.
Unser Wohnauflieger parkiert sind wir sofort mit den Fahrräder der Donau entlang wieder zurück Richtung Zentrum geradelt. Herrliche Strecke mit viel Abwechslung.
Natürlich besuchten wir den Prater
. Weitere Sehenswürdigkeiten, die wir uns an diesem Nachmittag angeschaut haben, kannst Du in der Bildergalerie anschauen.




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