Budapest

von: famliechti

30. April 2022

Ankuft in Budapest

Bei strömenden Regen haben wir Budapest erreicht. Der Verkehr in den Strassen ist unglaublich. Mit unserem grossen Gefährt standen wir mitten im Abendverkehr. Viele Baustellen und Umleitungen haben das Navigieren auch mit Navi zur Zerreissprobe gemacht. Die Stimmung war grad am Tiefpunkt. Zum gewählten Campingplatz mussten wir mitten durch die 1.75 Mio Stadt. Gefunden — aber der ist gar nicht mehr in Betrieb! sealed … der nächste Camping suchend mussten wir praktisch wieder durch die ganze Stadt fahren, 50 Min. wieder in der Rushhour. Ende gut, alles Gut! Wir haben einen Übernachtungsplatz! 

Nach einer Nacht im geräuschvollen Regen sieht der nächste Morgen schon viel besser aus. Ein Campingplatz Mitten in der Stadt auf einer (fast) grünen Wiese. Die Sanitäranlagen sind allerdings ziemlich in die Jahre gekommen. 

Die Sonne und die Frühlingswärme motivieren uns zusätzlich die Stadt zu erkunden. So sind wir wieder mal mit unseren Fahrräder der Donau entlang unterwegs. Wir sind so froh, dass wir die Velos dabei haben. 

Dieser Baustil mit alten und neuen Design fasziniert uns. Das Restaurant auch und somit haben wir hier unser erstes Mittagessen in Budapest genossen. 

 

Verbotstafel am Pichlingersee

Ein Besuch der Markhalle ist fast ein Muss. Hier gibt es alle Spezialitäten Ungarns. Natürlich viel Fleisch und Paprikas in allen Formen. 

 

Schon der Anblick dieses Paprika läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Aber Vorsicht, die Dinger sind höllisch scharf.

 

Sowohl auf der Autobahn wie auch auf Überland, Städte und Dörfer war der Diesel und Benzinpreis 479,9 Forint = 1.28 €uro. Der Kurs vom Forint zu € war 1000 Forint = 2.68 €. Das heisst der Spritpreis war trotz Ukrainekrieg im ganzen Land durch den Staat auf ein Tiefniveau gesetzt. 

 

 

 

Am zweiten Tag haben wir uns vorgenommen, den Stadtteil Buda zu besuchen. Dies beginnt mit dem Aufstieg in die Altstadt auf dem Berg. Von hier oben hat man den schönen Ausblick auf den Stadtteil Pest mit den vielen Sehenwürdigkeiten und den vier Brücken. 

Auf der einen Donauseite Buda mit seiner hoch aufragenden Burgstadt und dem weithin sichtbaren Gellértberg samt Freiheitsstaue – am anderen Ufer das lebendige, lebensfrohe Pest mit seinen herausragenden Bauten wie Oper, Parlament und Kathedrale. Diese Metropole hat nich nur ein Gesicht. 

Auf der westlichen Seite des Berges kann man über den Stadtteil Buda schauen. Dieser Stadtteil ist viel grüner als Pest. Die beiden Stadtteile könnten nicht unterschiedlicher sein. 

Auf der Bergstadt befndet sich auch die im gotischen Stil erbaute Matthiaskirche. Faszinierend ist auch das farbige Ziegeldach.

Gleich neben der Matthiaskirche liegen die Gebäude der Fischerbastei in heller Sandfarbe. Im Mittelalter wurde hier der Fischmarkt abgehalten und diente gleichzeitig als Festung zum Schutz der Bewohner.

Budapest mit seinen 1.78 Mio. Einwohner hat uns sehr beeindruckt. Jeder 6. Ungar lebt in der Hauptstadt. Die Stadt ist lebendig und kann wirklich als das «Paris des Ostens» bezeichnet werden. Heute fahren wir in Richtung Tschechien. 

 

 

 

 

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