Kleines Treffen von Wohnsattel-Freunden
11. – 19. Oktober 2022
Nach herrlichen 8 Tagen in Muros, Carnota und Umgebung haben wir wieder Lust um weiter zu fahren und freuen uns auf Portugal.
Kurz vor der portugiesischen Stadt Valença sind wir über die Grenze nach Portugal gefahren.
Porto haben wir bewusst umfahren. Wir hatten gerade keine Lust auf eine Grossstadt. Unser Ziel war das 60km südlich von Porto gelegene Aveiro. Von dieser kleinen schmucken Stadt haben wir einiges gelesen. Es soll auch Wasser-Kanäle wie in Venedig haben wo sie mit Gondeln rumfahren. Daher wird Aveiro auch das Venedig von Portugal betitelt.
Auf dem Camping-Platz Orbitur in Vagueira haben wir zwischen den Kiefern-Stämmen einen Platz für unseren Homar gefunden. Mit Allrad am Nissan gings auch durch den recht weichen sandigen Boden.
Beim ersten Besuch am unendlich langen Strand erlebten wir das erste Mal auf unserer Reise die Rauheit des Atlantiks. Starker Wind, Nebel und hohe Wellen bei einer Temperatur von knapp 18°. Und Sand, Sand, Sand so weit man sehen konnte.
Hier in Gafanha da Boa Hora oder eben Vagueira haben wir auf dem Stellplatz, ist direkt hinter der Düne, Kolleg:Innen der Wohnsattel-Freunde getroffen. Wir haben über die App gewusst, dass sie hier in der Nähe mit ihren WoSa stehen. Bei unserem Spaziergang haben wir sie gesehen und besucht. Detlef mit Claudia und Dieter mit Monika sind hier schon fast 14 Tage am Geniessen. Detlef und Claudia besitzen seit einem halben Jahr einen englischen wunderschönen Celtic Rambler.
Bild: Celtic Rambler von der Fa. Büsching (D)
Klar, dass wir uns für den Abend zum Essen verabredeten. In einem einfachen portugiesischen Restaurant gabs viele lokale Gerichte. Auf dem Bild sind gebratene Aale mit Pommes.
Astrid und ich haben uns ein fein gegrillter Dorade und ein Rindersteak gegönnt.
Den gemütlichen Abend liessen wir in der Strandbar mit viel guter Musik und Drinks ausklingen. Der professionelle Strassenmusiker Rasmus Schumacher hat mit voller tiefer Stimme und virtuosen Gitarrenklängen viele seiner Songs gespielt.![]()
Ein Vollblutmusiker mit seinem grossen Tonumfang im Privatkonzert. Einfach nur super!
Im Kreise unserer Wohnsattelfreunde Claudia mit Detlef (links) und Monika (rechts) mit Dieter (hinten links).
Um nach Aveiro zu kommen sind wir über Costa Nova gefahren. Dieser sehr touristische Ort ist bekannt für die farbig gestreiften Häuser. Zwischendurch auch Häuserfronten im kolonialen Style. Meist ist jedoch nur die erste Hausfront renoviert. Hintendurch sieht es meist nach Renovationsbedarf aus.
In den hinteren Häuserreihen von Costa Nova leben tatsächlich auch noch Fischer, die ihren Fang auf dem Fischmarkt zum Kauf anbieten. An einigen Ständen sah es nicht gerade appetitlich aus. Aber alles war wirklich fangfrisch. Teilweise leider noch krabbelnd.
Aveiro ist ja für seine Wasserkanäle mit den farbigen gondelähnlichen Booten bekannt. Es wird auch das kleine Venedig von Portugal genannt. Im Zentrum stehen sehr schmucke Häuser in verschiedenen Stilrichtungen. Da gibt es wohl kein Baureglement. Oder wenn, dann steht da sicher einfach «schön müssen sie sein».
Drei breite Kanäle durchziehen Aveiro. Die vielen farbenfrohen Boote sind alle motorisiert und sind nicht so klein wie die venezianischen Gondeln.
Wieder zurück in Costa Nova haben wir uns noch vor dem Regen ein kleines Apéro bei der Strandbar gegönnt. ![]()
Die Farben vor dem Gewitterregen sind so extrem intensiv.
Praia de Mira, ein kleines Fischerdörfchen, 30km südlich von Aviero, ist bekannt für die traditionelle Fischerei. Die mit den Langbooten ausgelegten Netzen werden von vielen Leuten, vielfach auch mit Hilfe von Touristen, am Strand wieder eingezogen. Entweder war bei unserem Besuch zu wenig Touristen da oder es hatte keine Fische.
Die Boote waren am Strand und mit Netzen beladen. Der Strand von Mira wird übrigens jährlich mit Gütesiegel «blaue Flagge» ausgezeichnet. Der Strand war wirklich auch in der Nachsaison absolut sauber und bestens gepflegt.
Auch auf diesem Karren wären die Netze parat gewesen. Irgendwie passte es wohl mit unserer zeitlichen Anwesenheit einfach nicht. Schade, wir haben uns so sehr auf das Spektakel gefreut.
Nach acht wunderbaren Tagen an der nördlichen Atlantikküste von Portugal fahren wir weiter nach dem bekannten Surferparadies Nazaré.![]()




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